Yin Yoga: Das steckt hinter dem Sport, den auch Models lieben

Yin Yoga: Das steckt hinter dem Sport, den auch Models lieben


Ein bekanntes Symbol aus der chinesischen Kultur ist das Zeichen des Yin und Yang. Dieses soll den Dualismus des Lebens verkörpern: Yin bedeutet weiblich und Yang steht für das Männliche. Die beiden Seiten sind in ihren Eigenschaften konträr: das Yin symbolisiert alles geerdete, ruhige, beständige im Leben und Passivität. Das Yang zeigt Dynamik und Kraft, also Aktivität. Wie so vieles im Leben, kann das eine ohne das andere nicht sein: so auch im Yoga.

Yin und Yang wird meist durch das "Taiji" dargestellt. Es soll die Gegensätze Ruhe (schwarz) und Bewegung (weiß) symbolisieren.

Yin und Yang wird meist durch das “Taiji” dargestellt. Es soll die Gegensätze Ruhe (schwarz) und Bewegung (weiß) symbolisieren.

Was ist Yin Yoga?

Im Yin Yoga stehen Übungen der Selbstachtung und Entspannung im Vordergrund. Der Stil Yin ist als überwiegend passiv zu sehen, der vor allem mit Atemtechniken arbeitet. Dabei sollen vor allem Spannungen in den Tiefen des Körpers gelöst werden. Einige Formen des Rückenyogas und des klassischen Hatha Yoga enthalten viele Elemente des Yin Yoga.
Die ‘gegensätzliche’ Form des Yin Yoga ist das Yang Yoga. Hier sind die Übungen aktiver und dynamischer. Hierzu zählt zum Beispiel auch Ashtanga Yoga oder Power Yoga.
Gänzlich getrennt voneinander sind Yin Yoga und Yang Yoga jedoch nicht. Vielmehr ergänzen sich beide Stile in den bereits genannten Formen. So wird ein Ausgleich zwischen passiver Belastung und aktiver Entlastung geschaffen.

Was trainiert man?

Beim Yin Yoga werden in besonderer Weise die Faszien, also das Bindegewebe, trainiert. Es wird im Liegen und Sitzen praktiziert. Dabei werden die Asana länger gehalten und in Verbindung mit Atemtechniken wird sie intensiver. Dadurch können auch die besonders tief liegenden Faszien erreicht werden.

Woher kommt Yin Yoga?

In den 1980er Jahren wurde Yin Yoga von Paulie Zink entwickelt. Er nahm sich dabei Elemente aus dem Hatha Yoga und dem Tao Yoga zum Beispiel und nannte diese Art des Yogas schließlich Yin Yoga.
Ein weiterer Vertreter, der das Yin Yoga prägt, ist Paul Grilley. Er war Schüler von Zink und entwickelte das Yin Yoga weiter, nachdem er sich über Jahre mit Erkenntnissen aus der chinesischen und indischen Medizin beschäftigte. Auch seine Schülerin Sarah Power trug maßgeblich an der Entwicklung der Variante von Yin Yoga bei.

Wie funktioniert Yin Yoga?

Wie bereits erwähnt, liegt der Fokus der Übungen beim Yin Yoga auf leichten und passiven Asanas. Das heißt, dass durch das langsame Hineingehen in die Asana und das lange Aushalten darin, die Muskeln, aber besonders auch die Bänder und Sehnen “geöffnet” werden. Damit kann mehr Flexibilität und Bewegungsfreiheit gefunden werden. Man bleibt mindestens drei und bis zu sieben Minuten in einer Asana.

Vorteile des Yin Yoga

Dieser Stil des Yoga wird mit sehr viel Achtsamkeit und Selbstliebe verbunden. Hier geht es nicht um Schnelligkeit oder Leistungsdruck. Hier darf buchstäblich tief durchgeatmet werden. Yin Yoga hält besonders schöne Übungen bereit, um sich bewusst mit seinem Körper auseinanderzusetzen. Durch das lange Innehalten in den Asanas spürt man seinen Körper intensiver und behält dabei die Konzentration auf dem Körperteil, was gerade angespannt ist und was nicht. Die Dehnung wirkt dabei gegen die vorher angespannten Muskeln und entspannt sie dadurch. So schließt sich der Kreis: ohne Anspannung keine Entspannung, ohne Yin kein Yang.

Stars + Sport

Nicht ohne meine Yogamatte



Source link

Share this post

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *